Diabetes Themen

01.03.2010

Grüner Star (Glaukom)

von Zuckersuess in Begleit- und Folgeerkrankungen

Ein Glaukom bezeichnet die Abflussstörung des Kammerwassers im Auge, die eine zeitweise oder dauerhafte Erhöhung des Augeninnendrucks zur Folge hat.
Durch dauerhaft zu hohen Augeninnendruck wird der Sehnerv geschädigt. Die Schädigung des Sehnervs führt zu fortschreitenden Gesichtsfeldausfällen und letztlich zum Verlust des Augenlichts. Jährlich verlieren 6% aller Deutschen durch Grünen Star ihre Sehkraft. Insgesamt sind 22 % aller Diabetiker an Grünem Star erkrankt, dabei ist der größte Teil der Betroffenen unter den Diabetes Typ 2-Patienten zu finden.
Die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt, bei der der Augendruck gemessen wird, ist deshalb allgemein für Personen ab einem Alter von 40 Jahren ratsam. Vor allem sollten jedoch Diabetes-Patienten diese Präventionsmöglichkeit regelmäßig wahrnehmen, da Typ-2-Diabetiker zur Risikogruppe für Glaukome zählen.
Ein Glaukom kann medikamentös behandelt werden. Meist werden Beta-Blocker verabreicht, die mehrmals täglich in die Augen getropft werden. Bringt die Behandlung mit Medikamenten keine Besserung, ist die Durchführung einer Operation notwendig, die hilft, Kammerwasserproduktion und –abfluss zu regulieren, um auf diese Weise eine Senkung des Augeninnendrucks herbeizuführen.


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