Mit was darf man als Diabetiker süßen?
Auf die Geschmacksrichtung “süß” muss man als Diabetiker nicht gänzlich verzichten. Im Wesentlichen gibt es zum Süßen von Speisen und Getränken zwei Möglichkeiten. Es können Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe verwendet werden, beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile.
Süßstoffe: sind chemische Substanzen, die eine Süßkraft besitzen, die 10- bis 500-mal stärker ist als die von Haushaltszucker. Die wichtigsten Süßstoffe sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam K. Die Nieren scheiden diese in unveränderter Form aus. Der Süßstoff Aspartam stellt eine Ausnahme dar, da dessen Bausteine Asparaginsäure und Phenylalanin weiter verstoffwechselt werden. Außerdem ist Aspartam nicht hitzebeständig und somit nicht zum Kochen und Backen geeignet. Süßstoffe sind kalorienfrei, außer Aspartam enthält geringe, nicht anrechnungspflichtige Energiemengen. Weder bei der Kalorien- noch bei der BE-Berechnung müsssen Süßstoffe berücksichtigt werden. Sie eignen sich, im Gegensatz zu Zuckeraustauschstoffen, als Süßungsmittel insbesondere für übergewichtige Diabetiker da sie energiefrei sind. Süßstoffe stehen handelsüblich als Tabletten zum Auflösen in heißen Getränken, in flüssiger und pulverisierter Form zum Kochen und Backen zur Verfügung.
Im nächsten Teil geht es um Zuckeraustauschstoffe.
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