Bei Insulin handelt es sich um einen Eiweißkörper, welcher bei hohen Temperaturen, aber auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sich so verändert, dass mit einem Wirkungsverlust gerechnet werden muss. Vorräte von Insulin sollten im Kühlschrank bei 2-8 °C gelagert werden, am besten eignet sich hierfür das Butter- oder Gemüsefach. Ein Einfrieren mehr lesen >>
Die Therapie des Typ 2-Diabetes ist differenziert anzugehen. Da der Typ 2-Diabetiker noch eigenes Insulin produziert, ist oberstes Ziel der Behandlung, die einschränkte Insulinwirkung zu normalisieren. Eine entscheidende Rolle spielt hier die Ernährung bzw. der Abbau von Übergewicht und Bewegung. Auch Nikotin- und Alkoholverzicht wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf mehr lesen >>
Meist ist eine Autoimmunerkrankung die Ursache für Diabetes mellitus Typ 1. Das bedeutet, die das Insulin produzierende B-Zellen werden von Zellen des eigenen Immunsystems angegriffen und zerstört. B-Zellen sind in sogenannte Inselzellen (=Langerhanssche Inseln) anzutreffen, dort liegen sie gemeinsam mit den A-Zellen, diese wiederum produzieren das Hormon Glukagon. Die Langerhansschen mehr lesen >>
Insulin ist ein Hormon, das aus Eiweißbausteinen (=Aminosäuren) besteht. Es ist notwendig für die Regulation wichtiger Stoffwechselvorgänge des Menschen, wie den Kohlenhydratstoffwechsel, den Eiweißstoffwechsel und den Fettstoffwechsel. Insulin ist wichtig für den Transport von Glucose (=Traubenzucker) aus dem Blut in die Zellen, wo sie dann als Energielieferant zur Verfügung steht. mehr lesen >>
Erstmalig beschrieben wurde der Diabetes bereits 100 Jahre nach Christus von Aretaios. Mit der Entdeckung inselartiger Zellen (=Langerhanssche Inseln) in der Bauchspeicheldrüse durch Paul Langerhans im Jahre 1868 wurde die Grundlage für das Verständnis der Diabetesursachen begründet, auch wenn der Entdecker seine Befunde noch nicht interpretieren konnte. Dies gelang erst mehr lesen >>