Diabetes Themen

21.04.2009

alpha-Glucosidase-Hemmer

von Zuckersuess in Typ II Therapiemöglichkeiten

Werden auch als Glucoseresorpionsverzögerer bezeichnet und verzögern die Aufnahme von Zucker aus dem Darm. Dadurch ist der Blutzuckeranstieg nach den Mahlzeiten niedriger und Blutzuckerspitzen nach dem Essen werden vermieden.
Neuere Studien haben gezeigt,dass alpha-Glucosidase-Hemmer sich besonders günstig auf die Gefäße auswirken. Das Risiko für die Entstehung von kardiovaskulären ereignisse, inbesondere des akuten Herzinfaktes, kann reduziert werden.

Alpha-Glucosidase-Hemmer werden vor allem zu Beginn der medikamentösen Therapie bei Diabetes Typ 2 eingesetzt und eignen sich zur senkung des Blutzuckers nach dem Essen. Sie müssen unmittelbar vor den Mahlzeiten eingenommen werden, sonst wirken sie nicht. Eine Unterzuckerungsgefahr besteht nicht.
Insbesondere zu Beginn der Behandlung können Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall auftreten. Mit einer einschleichenden Dosierung können diese Nebenwirkungen weitgehend verhindert werden.

Alpha-Glucosidase-Hemmer dürfen nicht bei chronischen Darmerkrankungen mit Veradauungs- und Resorpionsstörungen,sowie bei Erkrankungen, die sich durch vermehrte Gasbildung im Darm verschlechtern können eingenommen werden.

Auf dem Markt befindliche Präparate sind z.B. Glucobay oder Diastabol


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